Jul 182018
 

Für Sie gelesen:

Erfolgsgarant Eigeninitiative – so erkennen Sie proaktive Mitarbeiter

Ein sehr interessanter Beitrag, den ich für Sie gelesen habe, finden Sie unter

https://coaches.xing.com/magazin/erfolgsgarant-eigeninitiative-so-erkennen-sie-proaktive-mitarbeiter-in-ihrem-unternehmen?sc_o=da1715&xing_share=news

… Woran Sie als Führungskraft oder HR-Manager proaktive Mitarbeiter erkennen und warum diese für den Erfolg jedes Unternehmens so wichtig sind, verrät das Buch „Das Konzept Eigeninitiative“. In Kooperation mit dem Campus-Verlag veröffentlicht XING Coaches folgenden Auszug.

„Eigeninitiative bedeutet, dass sich jemand über bestehende Bedingungen hinwegsetzt. Eine Aufgabe oder ein Prozess wird nicht blind übernommen, sondern man überlegt, was man optimieren kann. Man widersetzt sich dem »das wird hier schon immer so gemacht«. Eigeninitiative bedeutet somit immer einen Eingriff in Bestehendes und hat immer einen verändernden, oft auch einen innovativen Charakter. Neben solchen »technischen« Problemen produziert Eigeninitiative auch soziale Barrieren.“

Im Anschluss an der interessanten Dartsellung finden Sie auch solche Merkmale:

„Mitarbeiter zeigen Eigeninitiative, wenn sie…

– aktiv nach Herausforderungen suchen.
– sich durch Möglichkeiten motiviert fühlen.
– ihnen wichtige Themen beim Management platzieren und mit Nachdruck »nach oben« kommunizieren.
– beharrlich ihre Ziele durchsetzen trotz Hindernissen und Widerständen.
– eigene Ideen und Meinung einbringen.

….. “

Lesen Sie bitte unbedingt diesen wertvollen Beitrag.

Mai 162018
 

Coaching – Wann macht es Sinn und was bringt es mir?

Warum Coaching?

Welchen Nutzen und welche Vorteile bringt es mir?

Diese beiden Fragen stellt sich vermutlich jeder Coaching-Interessierte.

Wann macht Coaching Sinn?

  • Ich wünsche mir mehr Selbstsicherheit
  • Ich fühle mich gestresst, überfordert und unter Druck
  • Ich brauche einen Perspektivenwechsel
  • Ich möchte meine Ressourcen und Fähigkeiten besser einsetzen
  • Ich benötige ehrliches Feedback
  • Ich möchte mein persönliches Potenzial entfalten
  • Ich möchte mich in meiner Karriere weiterentwickeln
  • Ich möchte Klarheit finden und effizient Entscheidungen fällen
  • Ich möchte das richtige Verhältnis zwischen Arbeit, Familie und Zeit für mich finden

 

Was bringt mir ein Coaching?

  • Mehr Kraft und Energie für Klarheit und  ein neues Selbstbewusstsein
  • Sie erhalten Klarheit über Ihre persönlichen Wünsche und Ziele
  • Sie entwickeln Strategien zur Problembewältigung
  • Sie lernen, souveräner mit Konflikten umzugehen
  • Sie erweitern Ihre Sichtweisen, erkennen neue Perspektiven und entwickeln eigene Lösungen
  • Sie erkennen Ihre individuellen Stärken und Fähigkeiten und können diese optimal für Ihre Ziele einsetzen.
  • Sie fühlen sich zufriedener bei der Arbeit und im Privatleben

Warum das Rad neu erfinden? Diese Ausführungen sind so klar, als hätte ich sie selbst geschrieben.

Zitiert nach:

www.clevermemo.com/blog/nutzen-vorteile-coaching/

Dez 182017
 

Aufgaben wollen geplant sein. Aber sind wirklich alle Aufgaben planbar?

Der Teufel steckt – wie so oft – im Detail

Es ist Freitag. Mein Bürotag – den ich nur in dringenden Fällen und äußerst ungern auf einen anderen Wochentag verschiebe.

8 Uhr – vor der Fahrt ins Büro: Frühstück mit meiner Frau. In Gedanken chaue zufrieden auf die Uhr. Ich bin gut in der Zeit. Noch eine Tasse Tee – im Aufstehen begriffen greife ich noch nach einem verlockenden Cantuccini, den wir aus dem letzten Italien Urlaub mitgebracht haben.

Ui! Das hört sich nicht gut an. Meiner Goldkrone kann wohl nur noch der Zahnarzt helfen. Ein Termin für 9:30 Uhr ist schnell gemacht. Die Prioritäten für die Arbeiten des Tages aber verändern sich. Vorrang bekommt der Zahnarzttermin. Und meine Tagesplanung?

Wie mein Tag verlief? Was aus meiner Tagesplanung wurde? Dazu später.

Ich bin sicher, Sie kennen das auch. Ihr Tag ist gut durchgeplant – aber schon nach einer halben Stunde kommt es ganz anders. Und am Abend fahren Sie gestresst, völlig platt und unzufrieden nach Hause.

Darum erkläre ich jetzt als Erstes einmal die Unterschiede zwischen geplanten, unvorhergesehenen, ungeplanten, spontanen und unplanbaren Tätigkeiten und zeige den Umgang mit diesen Tätigkeiten differenziert auf

 

Auf geht’s –  Strukturieren Sie Ihre Arbeit

Geplante Aufgaben

Geplante Aufgaben haben Sie für eine bestimmte Periode geplant und beabsichtigen, sie innerhalb des geplanten Zeitraums zu erledigen.

Jetzt kommen die Störenfriede: Ein (endogenes oder exogenes) Ereignis kommt dazwischen und hindert Sie an Ihrem Vorhaben. Unvorhergesehene Störungen und spontane exogene Anforderungen der Geschäftsführung oder von Kunden verlangen dringlich Ihre Reaktion, die Ereignisse bauen Druck auf. Ihre Planung wird völlig durcheinanderwirbelt. Sie können Ihre Planung nicht wie vorgesehen abarbeiten.

Ein Beispiel: Im Rahmen eines Projektes haben Sie (am Vortag) heute 90 Minuten für die Ausführung der extrem wichtigen Aufgabe „X“ geplant und dafür die Zeit 11.00 bis 12.30 Uhr vorgesehen.

Hier lauert die Gefahr: Verführt oder verleitet ein extern vermitteltes „Gefühl der Dringlichkeit“ Sie jetzt dazu, Ihre Planung „über den Haufen zu werfen“.

Die Erfahrung zeigt, dass vielen Führungskräfte diese oder ähnliche Situationen Probleme bereiten. Sie wissen um die Bedeutung einer Aufgabe, sie haben sie ja entsprechend geplant. Doch nun hindert der Tagesablauf sie daran, diese geplanten Aufgaben in der dafür vorgesehene Zeit zu erledigen.

 

Oberstes Gebot: Bleiben Sie bei Ihrer Planung

Bevor wir aber ins Detail gehen, stelle ich Ihnen erst einmal die beiden entscheidenden Faktoren vor, zwischen denen Sie unbedingt unterscheiden müssen, die Sie nicht außer Acht lassen dürfen:  WICHTIGKEIT UND DRINGLICHKEIT

Oberste Priorität haben die Wichtigkeiten. Bei wichtigen Aufgaben heißt es: Ich will agieren, ich will diese Aufgaben erledigen; sie führen zum Erfolg. Sie sind eine endogene Quelle für Motivation, die Basis für Erfolge und Identifikation mit dem Unternehmen. Im Übrigen, Mitarbeiter werden hauptsächlich zur Bearbeitung und Erledigung von WICHTIGKEITEN eingestellt.

Dringlichkeiten sind grundsätzlich fremdbestimmt. Hier heißt es: Du musst reagieren. Dringliche Aufgaben verursachen Stress bzw. Druck.

Ist eine wichtige Aufgabe zugleich dringlich, bekommt die Erledigung dieser Aufgabe oberste Priorität, gefolgt von den dringlichen Aufgaben.

Und so geht’s!

Setzen Sie Ihre (dringlichen) Wichtigkeiten immer in den Mittelpunkt Ihrer Handlung und Ihres Reagierens. Gegen „Störenfriede“ gibt es das Mittel des „Konstruktiven Neins“ (Anleitungen finden Sie in meinem E-Book auf meiner Homepage). Setzen Sie es konsequent ein, wenn eben möglich und angebracht.

Ist das aber absolut nicht möglich, warten Sie das Ende des störenden Ereignisses ab. Denn erst dann haben Sie die erforderliche Ruhe, Ihre Wichtigkeiten zu erledigen.

 

Der „Spielverderber“ Ungeplante Aufgaben

Ungeplante Aufgaben konnten bei der Erstellung der Tagesplanung nicht vorgesehen oder geplant werden. Sie treten während des Tags auf und erfordern in der Regel eine geeignete Reaktion und Handlung. Man bekommt von anderen das Gefühl der Dringlichkeit vermittelt und den Druck, möglichst sofort zu handeln.

In diesem Zusammenhang ist zwischen zwei Arten von Aufgaben zu unterscheiden:

Da sind einmal die Unvorhergesehenen Aufgaben.

Hand aufs Herz: Wie oft werden Sie vom Bereichsleiter von der Geschäftsführung oder von einer anderen Abteilung zu einer sofort angesetzten Besprechung gerufen? Wie oft müssen Sie eingreifen, weil ein Hard- oder Software-Problem auftauchte? Wie oft müssen Sie für ein (vielleicht angeblich) dringendes Problem Ihre Arbeit liegen lassen, um das Problem zu lösen? Wie oft erhalten Sie einen Anruf und Sie müssen sofort reagieren? Beispiele, die sich unendlich fortsetzen lassen. In jedem Fall aber bleibt IHRE Arbeit liegen. Ihre Tagesplanung ist ganz oder zum Teil gescheitert.

Das muss nicht sein! Natürlich gibt es unvorhergesehene Aufgaben, die Ihren sofortigen Einsatz erfordern. Wenn z.B. eine von Ihnen nicht erfolgte Reaktion Verluste oder schwerwiegende Probleme verursacht, müssen Sie Ihre geplante Aufgabe aufschieben und sofort handeln.

In jedem anderen Fall empfehle ich den Gebrauch vom „KONSTRUKTIVEN NEIN“. s.o.

Hinzu kommen noch die Spontanen Aufgaben. Sie sind häufig Folge einer Reaktion auf das innere Gefühl von Dringlichkeit. Hier sendet das Unbewusste an das Bewusste eine Botschaft, auf die jetzt und sofort zu reagieren ist: Du musst diese Sache jetzt!! und sofort!! erledigen, sonst könnte dieses oder jenes passieren. Du könntest sie vergessen; die Aufgabe ist doch schnell erledigt und eine (kleine) Last ist weg; was weg ist weg und die Zeit zur Erledigung ist gerade günstig… Und schon krempeln Sie die Ärmel hoch, ran an die Spontaneität – die aktuelle Tätigkeit ist unterbrochen.

Hier klaffen Theorie und Praxis oftmals meilenweit auseinander. Diese „Mal eben“-Tätigkeiten können einen Rattenschwanz nach sich ziehen und viel länger dauern, als am Anfang gedacht hat.

Bleiben Sie hart gegen sich selbst: Stellen sie zu Beginn fest, dass die Tätigkeit doch mehr als nur einige Minuten benötigen würde, erstellen Sie zur Erledigung dieser Arbeiten einen Plan. ACHTUNG: Ich möchte aber hervorheben, dass das Angehen bestimmter spontaner Aufgaben auch eine Entkoppelung bzw. Abwechslung und somit etwas Positives bedeuten kann. Nach Erledigung der spontanen Aktivitäten kann man sich besser als vorher konzentrieren und effizienter arbeiten.

Für den Umgang mit Spontaneitäten, die wirklich stören gilt: Bleiben Sie konsequent an der eigentlich geplanten Aufgabe. Notieren Sie die spontane Aufgabe und durchbrechen so die Spontaneität. Nehmen sie die spontane Tätigkeit in Ihre Planung auf. Hierbei sagen Sie zu sich selbst: NEIN zum spontanen Einfall; bleiben Sie auf Ihrer Linie.

 

Unplanbare Aufgaben sind solche, von denen Sie wissen, dass sie auf Sie zukommen würden, ihren Umfang und/oder den Zeitpunkt/-raum ihres Eintretens kennen Sie jedoch nicht und somit nicht vorsehen. Der Aufgabenbereich im Vertriebsinnendienst bzw. beim Customer Service (Anrufe mit Aufforderung zu Aktivitäten; Reklamationen; Auskünfte, die der Außendienst anfordert; etc.) ist ein gutes Beispiel hierfür. Diese Stellen sehen sich immer mit diesem Problem konfrontiert und betonen die Schwierigkeit, voraussichtlich benötigte Zeiten der Erledigung unplanbarer Aufgaben zu planen.

Wenn man weiß, dass man täglich einige Stunden für die Erledigung unplanbarer Aufgaben benötigt, dann ist es erforderlich, dass man für den Block dieses Tagesgeschäfts eine Zeitschätzung aus bisher gewonnen Erfahrungen als Durchschnitt nimmt und diese Zeit in der Tagesplanung berücksichtigt. Ich empfehle hier, dass Sie für diese Art des Tagesgeschäftes, je nach Erfahrung, einen Zeitblock von z. B. 3 oder 4 Stunden vorsehen/reservieren, den Sie zur geeigneten Zeit festlegen. Ihre tägliche Ausführung sollte möglichst zur gleichen Zeit erfolgen. Würde der Umfang der Aufgaben weniger Zeit benötigen als geplant, so kann man Aufgaben aus dem Themenspeicher nehmen oder solche, die man vor sich hergeschobene hat, erledigen. Tritt der andere Fall auf und man braucht mehr Zeit als vorgesehen, sind neue, der Situation angepasste Entscheidungen zu treffen.

Viel Glück bei Ihrer Tagesplanung

Nov 282017
 

Motivationsreden

Wie man als Führungskraft eine mitreißende Ansprache hält

Autor: Johannes Thönnessen

Wer kennt sie nicht, die Ansprache des Trainers in der Halbzeit, in der er das Team aufbaut, heiß macht, den Erfolg beschwört und ihn damit erst möglich macht. Funktionieren Motivationsreden? Und wenn ja, wie? Drei Elemente sind nötig, sagt Daniel McGinn, Senior Editor der Harvard Business Review (Motivierende Ansprachen halten), und wie immer bei derartigen Beiträgen beruft er sich auf wissenschaftlichen Forschung. Gemeint sind Studien von Jacqueline und Milton Mayfield mit ihrer „Motivating Language Theory“.

Weiterlesen:

https://managementwissenonline.de/artikel/motivationsreden

Okt 162017
 

Im Folgenden zitiere ich wörtlich einen sehr interessanten Artikel des Kollegen Johannes Thönneßen

 

Begründet Nein sagen- Warum Widerspruch gar keine schlechte Idee ist – aber doch so schwierig

https://managementwissenonline.de/artikel/begrundet-nein-sagen

Link angegeben in:

MWonline-Newsletter Nr. 975 vom 12.10.2017
ISSN 1619-8158

 

„Wer zu allem ja sagt, der wird nicht nur ausgenutzt, sondern auch nicht sonderlich ernst genommen. Eine bittere Erkenntnis, aber die Konsequenz zu ziehen und häufiger nein zu sagen, fällt uns schwer. Die Erklärung: Von Kindheit an werden wir dazu erzogen, die Dinge zu tun, die andere von uns erwarten. Ablehnung wird nicht akzeptiert, wer zustimmt und folgt, wird belohnt und erntet dafür Anerkennung.

Die Botschaft: „Sag mal nein, wenn ich etwas von dir möchte. Das würde mir gefallen!“ ist ja auch paradox. Also wie und wann soll man das „Nein-Sagen“ lernen? Vielleicht mit dem Erwachsen werden – mit dem Auflehnen gegen die Eltern und die Autoritäten? Ist aber auch nicht so wirklich clever, denn kennen Sie Eltern, die sich freuen, wenn die Kinder nicht das machen, was sie von ihnen fordern?

Vielleicht geht es über den Verstand, Stichwort „Gegenwartspräferenz“, wie wir in der Wirtschaftswoche lernen (Sinnvolles Veto). Gemeint ist, dass wir zwar ahnen, welchen Aufwand wir auf uns nehmen, wenn wir zu noch einem Projekt, noch einer weiteren Aufgabe ja sagen, aber lieber den direkten Konflikt meiden und damit die Konsequenzen in die Zukunft verschieben. Das Dilemma wird vertagt – und später bereut.

Wie immer bei derartigen Dilemmata gibt es zwei Ansatzpunkte, etwas zu ändern. Zum einen bei der Organisation. Unternehmen, die möchten, dass Mitarbeiter widersprechen – sei es bei Entscheidungen, die sie nicht mittragen oder bei Aufgaben, mit denen sie nicht einverstanden sind – können durchaus den Widerspruch wahrscheinlicher machen. So kann man in Meetings die Regel aufstellen, dass der Ranghöchste immer als letzter spricht, damit nicht alle seiner Meinung folgen, wenn er sie gleich am Anfang äußert. So etwas soll es beim Energieversorger Innogy geben.

Ich habe allerdings schon Führungskräfte erlebt, die genüsslich erst die anderen haben reden lassen und dann am Ende alle Argumente vom Tisch gewischt haben. Mit der Konsequenz, dass die Mitarbeiter schnell herausfanden, welche Meinung gewünscht war und welche nicht. Aber man kann nicht alles ausschließen.

Bei McKinsey gibt es die „Pflicht zum Widerspruch“ (Widerspruch ist Pflicht), wobei das gerade von den jüngeren und rangniedrigsten Personen im Raum gefordert wird. Man kann Widerspruch in der Tat zum Teil der Unternehmenskultur machen. Fragt sich nur, ob das auch dann gilt, wenn man eine Aufgabe übertragen bekommt…
Zum anderen kann jeder bei sich selbst ansetzen. Experimente zeigen, dass es hilft, wenn man seinen Standpunkt vor der konkreten Situation klar formuliert. Wenn Sie also jemand sind, der Gefahr läuft, bei allen Anliegen zu schnell ja zu sagen, dann sollten Sie sich ganz bewusst vornehmen und vorsagen: „Ich übernehme diesen Monat keine weiteren Aufgaben!“ Schon das kann das nein erleichtern.

Ich hätte da noch einen weiteren Tipp, den ich schon vor Jahren in die Ideenfabrik gestellt habe: Wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Nein nur mit viel Ärger möglich ist, dann nehmen Sie den Auftrag zwar an, aber erklären deutlich, dass Sie das für einen Fehler halten und letztlich einer Anweisung folgen. Sie werden sich wundern, was passiert…“

 

Okt 132017
 

Hier können Sie einen interessanten Beitrag lesen, den ich für Sie ausgesucht habe.

By Steffen Maier

Multisource feedback was developed as an alternative to one dimensional traditional style of ‘downward reviews’ whereby they were used by managers or superiors to give feedback to their subordinates.

“What’s in a name? that which we call a rose, by any other name would smell as sweet”.  So a  name is just a name; multisource feedback is synonymous with multirater feedback, multisource feedback and 360 degree feedback. Multisource feedback was developed as an alternative to one dimensional traditional style of ‘downward reviews’ whereby they were used by managers or superiors to give feedback to their subordinates. Instead, Multisource feedback is comprised of ‘upward’ (feedback delivered to management by subordinates only), ‘downward’ (the reverse) and ‘lateral’ feedback (amongst peers), plus an employee self-assessment in order to gain a more accurate appraisal of an employee’s behaviour, skills and potential knowledge gaps to be filled by training or coaching. In addition to in-company appraisals, when relevant, some companies also include feedback from external sources such as stakeholders, clients or customers.

Okt 022017
 

Für Sie gelesen und interessant gefunden:

Konflikte im Team – Wie geht man damit richtig um?

  1. April 2013 von Julia Poluliakh

 

„Bei Konflikten im Team ist das Lachen einer der wichtigsten Bestandteile, um eine positive Situation für alle zu erhalten. Es gibt nur wenige Dinge, die Menschen so sehr zusammen schweißen, wie ein gemeinsamer Humor. Eine spielerische Herangehensweise hilft bei der Überwindung von Hindernissen, wirkt sich positiv aus auf die Bereitschaft der Gruppe aus und beugt Stress vor. So kann gegenseitiges Vertrauen entstehen. Selbst wenn es sich um wirklich ernste Situationen handelt, sollte man versuchen dem Tragischen etwas Komisches abzugewinnen.

Es ist nicht besonders motivierend, auf ein unlösbares Ende hinzuarbeiten. So sollte immer ein gewisses Maß an Optimismus bestehen bleiben, denn es zeigt uns, dass wir auch diese Krise überstehen werden und zu einem guten Ende finden. Spaß, Spiel und Humor sind somit die wichtigsten Motivationsfaktoren um Konflikten im Team entgegen zu wirken, denn es bleibt dann kaum Raum für Probleme. Wenn der Mensch lacht, baut er innere Aggressionen ab und vermeidet somit sie zu einem späteren Zeitpunkt gegenüber Mitmenschen auszuleben.“

Jul 272017
 

Umgang mit Aufgaben in chaotischen Zeiten

Was ist zu tun, Wenn Sie viel zu tun haben und Ihr Umfeld verlangt von Ihnen schnell zu reagieren?

Ich erinner mich an einen Klienten, der vor ca. 3 Jahren zum Coaching bei mir war: Eine Führungskarft, Anfang 40 und mit 28 Mitarbeitern. Er berichtete davon, dass er bald den Überblick über seine zu erledigenden Aufgaben verlieren und er sich in massiven Stress befinden würde.

Ich hatte ihm damals etwas empfohlen, was er schnell umsetzten konnte und dabei große mentale und emotionale Erleichterung bekam. Vielleicht ist der folgende Hinweis, den er von mir bekam und umsetzte, auch für Sie brauchbar; sollten Sie die Grundlage (das Eisenhower-Prinzip) kennen, dann ist die Umsetzung leichter:

Entweder Sie schreiben alle anstehenden Aufgaben auf, oder Sie haben sie alle auf dem Schreibtisch. Dann nehmen Sie sich für jeden Vorgang maximal 10 Sekunden Zeit (i.d.R. kommen Sie mit 2-5 Sekunden aus) und ordnen/sortieren Sie die jeweilige Aufgabe spontan entsprechend folgender Anordnung ein:

  • Aufgaben, die sehr wichtig und sehr dringlich sind: sofort erledigen

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  • Danach: Aufgaben, die sehr dringlich und weniger wichtig sind: jetzt erledigen

————————————————————————–

  • Aufgaben, die sehr wichtig sind und Zeit haben: Zeitig segmentieren und einzelne Segmente in die jeweilige Tagesplanung aufnehmen und entsprechend erledigen

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  • Aufgaben, die weder wichtig noch dringlich sind, liegen lassen oder gänzlich ignorieren

Mein Klient hatte mich damals direkt am Mittag angerufen und berichtete von der großen Erleichterung und von der danach erfolgten Systematik. Er hat, wie er mir berichtete, 4 „Berge“ gemacht, dann fing er, entsprechend meiner Empfehlung mit 1 dann 3 an und arbeitete sie alle durch. Er hatte zum ersten Mal seit Monaten ein richtig  gutes Gefühl, als er Feierabend machte.

Die zeitliche Investition wird sich, auch für Sie, sehr lohnen, denn Sie bekommen durch die Schriftlichkeit und durch die visualisierte Sortierung einen besseren Überblick über die anstehenden Aufgaben und über die von Ihnen zu fällende Entscheidung.

Ich gehe davon aus, dass Sie das kennen und können; dennoch habe ich es mir erlaubt, Sie kurz daran zu erinnern, mit der Hoffnung, Sie etwas zu unterstützen.

 

 

 

 

 

 

Mrz 182017
 

Chef sein ist nicht einfach

Vor Jahren habe ich in einer Tageszeitung folgende Sätze gelesen; ich kann mich leider werder an den Namen der Zeitung noch an den Erscheinungstag erinnern. Dennoch fand und finde ich den folgenden Text sehr interessant (Quelle: Leider unbekannt):

Komme ich morgens zu spät, bin ich ein schlechtes Vorbild. Komme ich pünktlich, gelte ich als Aufpasser. Bin ich zu meinen Mitarbeitern freundlich, will ich mich anbiedern, bin ich zu­rückhaltend, gelte ich als hochnäsig.

Kümmere ich mich um die Arbeit meiner Leute, bin ich ein Schnüffler, tue ich es nicht, habe ich von der Sache keine Ahnung. Teile ich Lob aus, bin ich ein Schmeichler, tadele ich, werde ich als Verleumder hingestellt.

Bleibe ich abends etwas länger, markiere ich den Überbeschäftigten, gehe ich pünktlich, fehlt mir das Firmeninteresse. Beharre ich auf meinem Stand­punkt, bin ich stur, tue ich es nicht, bin ich wan­kelmütig.

Bin ich älter, gelte ich als verkalkt. bin ich jünger, habe ich keine Erfah­rung. Habe ich neue Ideen, bin ich ein Phantast, bleibt alles beim Alten, bin ich rückständig.

Wie ich es mache, mache ich es falsch!

(Quelle: unbekannt)